21. August 2026
Death by Audio Amp Crash
Der Death by Audio Amp Crash simuliert keinen Verstärker, sondern hat tatsächlich einen eingebaut. Das gemeinsam mit Rainger FX entwickelte Pedal kombiniert einen echten 3-Watt-Verstärker, einen 2-Zoll-Lautsprecher und ein Mikrofon und erzeugt dadurch Obertöne, Kompression und Feedback über ein physisches Verstärker-Lautsprecher-System statt über eine herkömmliche Distortion- oder Amp-Simulation.
Der interne Verstärker treibt den Lautsprecher an, während das Mikrofon den entstehenden Klang aufnimmt. Mit den separaten Reglern DI Out und Mic Out lassen sich das direkte Verstärkersignal und das mikrofonierte Signal stufenlos mischen, von dynamischem Overdrive und kräftiger Distortion bis hin zu Fuzz, harmonischem Feedback und deutlich unberechenbareren Sounds. Zusätzlich sind Reverb, Echo und Chorus integriert, die sich über Depth und Time bearbeiten lassen. Der schaltbare Mic Gate hilft dabei, das interne Mikrofon bei höheren Gain-Einstellungen unter Kontrolle zu halten. Über den externen Lautsprecherausgang lässt sich außerdem eine Box mit mindestens 8 Ohm und 3 Watt anschließen, wobei der interne Lautsprecher automatisch deaktiviert wird.
Key Features:
- Echter 3-Watt-Verstärker, 2-Zoll-Lautsprecher und Mikrofon direkt im Pedal
- Mischbares Direkt- und Mikrofonsignal mit Reverb, Echo und Chorus
- Externer Lautsprecherausgang für Boxen ab 8 Ohm und mindestens 3 Watt
Der Amp Crash bewegt sich irgendwo zwischen Distortion-Pedal, Miniaturverstärker und experimentellem Effektgerät. Er deckt klassischen Crunch und kräftige Verzerrung ab, kann durch seinen echten Lautsprecher- und Mikrofonaufbau aber ebenso in Fuzz, Feedback und bewusst chaotische Klangbereiche vordringen, die klassische Drive-Schaltungen auf ganz andere Weise erzeugen. Für Spieler, die echte Verstärkerverzerrung und Feedback direkt auf dem Pedalboard erzeugen möchten, bietet der Amp Crash einen ungewöhnlich direkten Ansatz.